Wenn unterschiedliche Regierungen sich in einem einig waren, dann darin, dass es zur ersten Bürgerpflicht gehört, Steuern in eklatanter Höhe zu entrichten, um es den Regierungsparteien zu ermöglichen, ihre politischen Spleens zu finanzieren.
Indes, bei allem Gleichschritt im Versuch, Bürger auszurauben, gibt es doch Unterschiede zwischen Konservativen und Linken, aber anders als man erwarten würde. Zwar wächst die Steuerlast, der Raub am Bürger unter der sozialliberalen Koalition bis zu Beginn der 1980er Jahre und wird unter der konservativen Regierung von Helmut Kohl deutlich reduziert, indes, Schröders Regierungen setzen den Kurs einer Steuerentlastung fort. Es ist einmal mehr MERKEL, die den Raub am Bürger auf neue Höhen geführt, und einen Prozess losgetreten hat, der sich seither Jahr um Jahr verstärkt hat, wie die folgende Abbildung zeigt:
Sie sehen hier die durchschnittliche Steuer- und Abgabenlast eines durchschnittlichen Arbeitnehmers mit einem derzeitigen durschnittlichen Verdienst von rund 57.000 Euro im Jahr.
Indes, die Steuerlast, die man in der Abbildung sieht, sie zeigt ein geschöntes Bild, dahinter verbirgt sich eine Realität, in der viele, die Parteidieben als „gut verdienend“ gelten, kaum über die Runden kommen. Die folgende Berechnung basiert auf Daten des Statistischen Bundesamts.
Ein Durchschnittsverdiener hat derzeit ein Einkommen aus Lohn oder selbständiger Arbeit von ~ 57.000 Euro im Jahr.
Nach Abzug von Steuern (Lohn- / Einkommenssteuer) und Abgaben (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung) bleiben ~ 36.000 Euro. ~ 21.000 Euro bleiben auf der Strecke.
Interessant wird es nun, wenn man einem Durchschnittsverdiener auch ein durchschnittliches Leben mit durchschnittlichen Ausgaben für Miete/Wohnung und Lebenshaltung (Nahrung, Getränke, Kleidung, Mobilität) unterstellt, also eines, ohne „Frills“, keine Markenkleidung, kein exzessiver Alkoholkonsum, keine Urlaubsreisen usw.
globale Gleichheit beim Raub
Auf einen Monat umgerechnet hat unser Durchschnittsverdiener ~ 2.500 Euro zur Verfügung.
Davon muss er rund 40% für Miete/Wohnung aufwenden;
~ 400 Euro fließen in die Lebenshaltungskosten ein;
weitere ~ 400 Euro fallen für alles, was mit Mobilität zusammenhängt, an.
Es bleiben rund 700 Euro pro Monat knapp 15% des ursprünglichen Verdiensts zur eigenen Verwendung, 700 Euro, die in Dinge investiert werden können, also in eine zusätzliche Alterssicherung, in außergewöhnliche Anschaffungen, ein neues Smartphone, einen Rechner, ein Wochenende in London oder ein neues Fahrrad. Hinter dieser kargen Realität verbergen sich erhebliche lokale Unterschiede, die deutlich machen, dass selbst diejenigen, die in Deutschland ansatzweise gut verdienen, am Hungertuch nagen. In den ausgewiesenen Kosten sind indirekte Steuern (Mehrwertsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Benzinsteuer) in Höhe von ~ 750 Euro enthalten. Indirekte Steuern sind ein versteckter und schnell erheblich werdender Kostenfaktor, der z.B. diejenigen bestraft, die überdurchschnittlich auf die Nutzung eines Autos angewiesen sind, während diejenigen, die zuhause sitzen und Däumchen drehen, de facto steuerlich entlastet werden.
Um dies zu zeigen, muss man lediglich die Rechnung für Berlin, München und Edesheim/Pfalz (ländlichstes Land) wiederholen:
Kosten für
Berlin
München
Edesheim
Miete/Wohnen (50qm)
1.000€ + 250€ NK
1.100€ + 250€ NK
500€ + 150€ NK
Lebenshaltungskosten
1.100€
1.200€
€950€
verfügbares Einkommen* (%Brutto)
600€ (12,6%)
200€ (4,2%)
900€ (18,9%)
*unter Berücksichtigung von Ortszuschlägen;
Die Rechnung zeigt die Abhängigkeit des frei verfügbaren Einkommens vom Lebensort und -stil. Die Variation zwischen 4,2% des Bruttemonatsgehalts (München) und 18,9% (Edesheim) beschreibt zudem die jeweilige Untergrenze des frei verfügbaren Einkommens, denn die von uns angenommenen Kosten für Miete/Wohnen und Lebenshaltung sind sehr konservativ und liegen in der Realität vermutlich höher. Was den Schluss, dass die Mehrzahl der Deutsche, die über ein durchschnittliches Einkommen verfügen, KAUM oder GAR NICHT über die Runden kommen, einfach deshalb nicht, weil dieselben politischen Gauner, die sie über Steuern und Abgaben regelrecht ausrauben, mehr als die Hälte ihres Einkommens wegsteuern, über sonstige Maßnahmen, wie die CO2-Abgabe dafür sorgen, dass Kosten für Mobilität, Wohnen und Einzelhandelspreise, um nur einige zu nennen, in die Höhe gehen.
Ein solches System ist nicht überlebensfähig und moralisch nicht tragbar.
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@Was vom Durchschnittsverdienst bleibt
dann sollten die Verhungernden nicht vergessen, welchen Parteien und welchen Politikern sie diese Plünderung verdanken !
Aber da wird wohl Bertrand Russell, englischer Mathematiker, Philosoph und Nobelpreisträger zu seinem Recht kommen :
“Viele Menschen würden lieber sterben als denken. Und in der Tat: sie tun es.“
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Aber da wird wohl Bertrand Russell, englischer Mathematiker, Philosoph und Nobelpreisträger zu seinem Recht kommen :
“Viele Menschen würden lieber sterben als denken. Und in der Tat: sie tun es.“